Auf zum Horizont.ch - Berichte - Afrika

Dort wo alles begann

Ägypten: 03. – 21.05.2012

„Overlander, Overlander, we arrived in Assuan. In 30 minutes we will start unloading”. So wurden wir in Ägypten begrüsst. Aus der halben Stunde wurden dann zwei Stunden, bevor wir uns endlich mit all den Sudanesen und Ägyptern von der Fähre quetschen konnten. Dort wartete schon Kamal, unser Agent auf dieser Seite des Sees, allerdings mit einer schlechten Nachricht: Heute würden wir die Autos nicht mehr aus dem Hafen bekommen, wir seien zu spät, und morgen, Freitag, ist bekanntlich der islamische Sonntag. Also richteten wir uns für die nächsten beiden Tage in einem Hotelzimmer ein. Hier und da muss man sich einfach ein Bisschen Luxus gönnen.

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Zurück in der Wüste

Sudan: 21.04. – 02.05.2012

Wir freuten uns riesig auf den Sudan. Während das Auswärtige Amt vor Reisen in dieses Land ausdrücklich warnt, hatten wir bis dato nur Gutes gehört. Ausserordentlich freundliche Menschen und einsame Schlafplätze in Mitten atemberaubender Wüstenlandschaften. Wir konnten uns nichts Schöneres vorstellen. Nur einen kleinen Haken gabs: Die Sudanesen sind noch empfindlicher auf Kameras als ihre Nachbarn.

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Staatsfeind Nr. Nisto

Äthiopien: 05. – 17.04.2012

Pünktlich zur Mittagspause standen wir an der äthiopischen Grenze. Naja, dann warten wir halt, so verschanzten wir uns unter einen Baum in den Schatten. Zwei Stunden später waren wir an der Reihe, und begangen unseren grössten Fehler auf unserer bisherigen Reise.

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Visarun

Kenia: 28.03. – 05.04.2012

Wie in einer Langlaufspur ging es in Richtung Nairobi. Die Spurrillen waren so tief, da hätte man verstecken drin spielen können. Beim Überholen musste Nisto kräftig skaten, um überhaupt den seitlichen Hügel zu erklimmen. Aber auch diese Strecke meisterten wir und erreichten die Hauptstadt Kenias nach zwei Tage am frühen Nachmittag.

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Zu Besuch bei Verwandten

Uganda: 21. – 28.03.2012

Nachdem wir uns entschieden hatten über den Schwarzen Kontinent nach Hause zu fahren, stand natürlich auch ein Besuch bei Afrikas letzten Berggorillas ganz oben auf der Liste. Rd. 365 qkm Regenwald wurde in Uganda  zum National Park erklärt, in dem nach der Zählung von 2006 340 unserer Verwandten leben. Dieses Fleckchen Erde war unser Ziel, und wir konnten es gar nicht glauben, bereits zwei Tage nach unserer Einreise hatten wir zwei der sehr begehrten Permits für den nächsten Tag in den Händen.

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Karibu – oder doch nicht?

Tansania: 09. – 21.03.2012

Karibu (Swahili: Willkommen) – mit diesen Worten wurden wir an der Grenze empfangen. Allerdings fühlten wir uns fast die ganze Zeit während unseres Aufenthaltes in Tansania alles andere als willkommen. Eher wie Goldesel, die man nur zu melken braucht. Auch hätten wir es fast gar nicht nach Tansania geschafft, denn Markus hatte trotz Dreimonats-Visum lediglich 7 Tage von dem Malawischen Zollbeamten in den Pass notiert bekommen. Nun hiess es argumentieren. Mit Engelszungen redete er auf die Zollbeamten ein und nach einer halben Stunde prangte, glücklicherweise ohne die Zahlung einer Strafe, auch in seinem Pass der Malawische Ausreisestempel und der Einreise nach Tansania stand nichts mehr im Weg.

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Jackpot für Sonja

Malawi: 27.02. – 09.03.2012

Unser Start in Malawi verlief nicht ganz wie geplant. Unser Handy hatte sich an unserem letzten Tag in Mosambik aus dem Staub gemacht, was hiess, wir kamen nicht mehr ins Online-Banking. Nisto schien mit der Auswuchtung seiner Reifen partout nicht mehr einverstanden zu sein und schaukelte sich bei dem einen oder anderem Schlag auf Grund der vielen Löcher in der Strasse auf.  Und auch den dritten Geburtstag unserer Reise verbrachten wir anders als geplant. Warum, wieso, nach einem kleinen technischen Rückblick.

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Strandurlaub

Mosambik: 14. – 27.02.2012

Nachdem wir in den letzten beiden Wochen mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 25 km/h in der Weltgeschichte herum getuckert waren, kamen uns die 80 km/h nun doch etwas schnell vor. Kein Wunder, dass dem Beifahrersitz die Bemerkung „Ras doch nicht so“ heraus rutschte. Aber der Mensch ist bekanntlich ein Gewohnheitstier, und nach einer Stunde hatten wir uns wieder daran gewöhnt, dass die Bäume an uns vorbei flogen, und schon standen wir vor der Grenze.

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Wütende Dickhäuter

Botswana: 19.01. – 01.02.2012

Wir brauchten dringend eine Pause. Seit einigen Wochen schellte unser Wecker nun schon vor dem Sonnenaufgang und auch die Pirschfahrten waren alles andere als entspannend. Also richteten wir uns für eine knappe Woche in Maun auf einem Camping direkt am Thamalakane River ein. Wir schliefen aus, legten die Beine hoch und brachten unser Büro wieder auf Vorderman. Allerdings mussten wir auch entscheiden, wie es denn nun mit uns weitergehen sollte.

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Pussycat

Botswana: 01.01. – 18.01.2012

Norden oder Süden, Süden oder Norden? Das war hier die Frage. Wir hatten uns sehr auf den nördlichen Teil Namibias gefreut. Wunderschöne unberührte Natur und endlose Weiten ohne Zäune, die die letzten Nomaden Namibias die Himbas ihr zu Hause nannten. Allerdings hatte uns der Regen im Etosha National Park bereits gezeigt, zu welchen Schlammschlachten er fähig ist. Was uns wiederrum gar nicht anlockte. Daher entschieden wir uns schweren Herzens für den Süden genauer gesagt den Kalagadi Transfrontier Park im Länderdreieck Namibia, Botswana und Südafrika, der für seine Katzen bekannt ist. Wir wurden nicht enttäuscht.

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Wild thing, you make my heart sing

Namibia: 15. – 31.12.2011

Ich schaue in zwei traurige Augen. Sie gehören zum König der Tiere. Desorientiert und lustlos liegt er direkt vor mir. Manchmal läuft er den Zaun auf und ab. Vielleicht gibt es ja doch irgendwo einen Weg in die Freiheit. Aber jeder Gang ist umsonst. In diesem Moment entstand der Wunsch einmal in das stolze Gesicht eines Löwen zu blicken, welcher den Zoo nicht sein zu Hause nennen muss. Knapp dreissig Jahre später ging dieser nun in Erfüllung. Die gleiche Entfernung, nur diesmal war ich „eingesperrt“ - im Nisto. Bevor es jedoch zu dieser Begegnung kam, machten wir noch einige Schlenker nach links und rechts.

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1.001 Nacht

Namibia: 30.11. – 14.12.2011

Nachdem wir unsere erste Grenze in Afrika mit links gemeistert hatten, machten wir uns auf die Suche nach einem Schlafplätzchen. Unser Weg führte uns durch eine staubtrockene Wüste. Aber plötzlich tat sich vor uns ein Fluss auf, an dessen Ufern alles grünte und blühte. Wir hatten unser erstes Schlafplätzchen in Namibia gefunden.

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Die Big 5 sind komplett

Krüger National Park: 01. – 14.02.2012

Jeder Reisende kommt mit einem grossen Wunsch nach Afrika: Einmal Auge in Auge mit den Big Five, zu denen Elefant, Löwe, Nashorn, Leopard und Büffel gehören. So auch wir. Eigentlich hatten wir bis auf den letztgenannten bereits alle gesehen. Aber auch ein Leopard in der freien Wildnis fehlte uns noch. Der Krüger ist dafür bekannt, dass die Chancen dahingehend gar nicht so schlecht stehen. Also hinein, und so schnell kamen wir auch nicht mehr hinaus, denn man muss sich diese Begegnungen erst verdienen.

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Warten, warten und nochmals warten

KZN, EC, WC, NC: 03. - 30.11.2011

Hundemüde landeten wir nach einem weiteren Nachtflug in Durban, Südafrika. Unser Endziel hatten wir damit allerdings immer noch nicht erreicht. Die letzte Woche zu zweit wollten wir in dem kleinen Städtchen Shelly Beach rd. 120 km weiter südlich mit Tauchen verbringen. Also schnell den Mietwagen abgeholt, unserem Agenten noch einen Besuch abgestattet und dann ab auf den Highway.

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