Das ischs gsie mit Triggs und Gäggs, tschau zämme!

Schweiz: 06. – 09.06.2012

Buon giorno! … Mit diesen Worten begrüssten uns die Beamten an der Schweizer Grenze. Tja, da würden wir wohl auf das lang herbei gesehnte Grüezi bis nach dem Erklimmen des Gotthardpasses warten müssen. Dafür stempelten sie ohne einen Blick auf Nisto zu werfen unser Carnet ab. Uns sollte es recht sein, denn die Ähnlichkeit zwei unserer Reifen mit Sliks war nicht zu verleugnen.

Unser Ziel für die nächsten zwei Nächte war der Lago Maggiore. Hier wollten wir die letzten Tage unserer Reise entspannt und bei Sonnenschein ausklingen lassen. Letzteres war aber wohl gerade nicht im Angebot. Dafür stürmten wir den Coop und füllten unser Wägelchen mit all den guten Dingen, auf die wir so lange verzichtet hatten. Unter unserem Vordach verputzten wir auch gleich,  in Decken eingewickelt, diese herrlichen Köstlichkeiten. Während wir dort seelenruhig und nichts ahnend sassen, schaute unser Nachbar vorbei und bat uns etwas zurück zu fahren, denn wir stünden „halb“ auf der Zufahrtstrasse und die grossen Wohnwagen würden nicht vorbei kommen. Aha. Nachdem Markus unsere Position noch einmal abgecheckt hatte, unsere Winde ragte vielleicht zwei Zentimeter auf die Schotterstrasse, schüttelte er nur den Kopf: „Da ist bestimmt genug Platz, ausserdem bewegen wir den Wagen nur ungern, wenn er komplett aufgebaut ist.“ … Willkommen zurück.

In den nächsten Tagen versuchten wir alles, damit unsere Gliedmassen nicht einfroren. Eigentlich hatten wir uns auf den Sommer eingestellt, aber davon war weit und breit nichts zu sehen. So waren wir schon ein Bisschen froh, als wir am 08.06. unsere Zelte zusammenpackten und uns auf den Weg zu unserem letzten Schlafplätzchen unserer Hochzeitsreise  machten. Wir hatten nicht lange überlegen müssen, wo das N-Team seine letzte Nacht verbringen würde. Trotzdem war es schon ein komisches Gefühl, als wir Nisto in Art-Goldau an der Bahnstation zur Rigi, wo wir uns am 07.02.2009 mitten im Schnee das Ja-Wort gaben, zurück liessen. Aber schnell waren die Zweifel versiegt, als wir auf „unserem“ Gipfel ankamen. Obwohl der Nebel keinen Sonnenstrahl durchliess, waren wir bester Laune, denn diesmal konnten wir das wunderschöne Zimmer in vollen Zügen auskosten und liessen den Abend bei Züri Gschnetzeltem und Rotwein ausklingen.

Um die Mittagszeit am nächsten Tag traten wir die letzten Meter unserer Reise um die Welt an. Es war ein Wechselbad der Gefühle. Auf der einen Seite freuten wir uns riesig die vielen Gesichter, denen wir eine Ewigkeit nicht mehr begegnet waren, wiederzusehen. Auf der anderen Seite bedeutet dies jedoch auch: Jetzt ist es vorbei! Als wir dann aber auf den Hof von Markus Schwester Moni fuhren, war letzteres erst mal vergessen. Da standen sie, die bekannten und auch unbekannten Gesichter, denn so einige Kinder hatten in der Zwischenzeit das Licht der Welt erblickt. Gemeinsam mit Ihnen verbrachten wir unsere ersten Stunden unserer Rückkehr. Sogar die Sonne liess sich blicken und strahlte mit.

Die Schweiz hat uns wieder. Wie es mit dem N-Team weitergeht?! Wenn man das immer so genau wüsste, wäre das Leben doch nur halb so spannend.

Hakuna Matata

Markus und Sonja

 

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