Bye, bye Nordamerika

Kalifornien: 03. – 16.10.2009

Unsere letzen Tage in Nordamerika haben geschlagen. Diese starteten wir in Los Angeles. Als erstes hiess es mal Campingplatz sichern. Und tatsächlich bekamen wir einen, aber erst nachdem Nisto genauestens unter die Lupe genommen wurde, ob er auch wirklich in das Bild dieser riesigen Amerikanischen Wohnmobile passt.

Die Lage des Platzes war sehr schön, direkt am langen Sandstrand. Man durfte nur nicht die Finger aus den Ohren nehmen und gen Himmel schauen, er liegt nämlich genau in der Abflugschneise des Flughafens von Los Angeles. OK, wir wollen uns nicht beschweren, die Starts sind nachts reduziert: Nur alle 5 Minuten ein Flugzeug. Aber pünktlich um 6 Uhr morgens gibt’s wieder Flugzeuge am laufenden Band.

Los Angeles ist nicht gross oder riesig, nein, diese Stadt ist überdimensional und die Highways sind vergleichbar mit den Autobahnen im Ruhrgebiet: Zu den Stosszeiten immer voll und das auf 6 Spuren in eine Fahrtrichtung. Selbst am Wochenende haben wir im Stau gestanden. Aber das konnte uns nicht erschüttern also rein in das Verkehrschaos.

Als erstes gings über den Sunset Boulevard nach Beverly Hills vorbei an den riesigen Anwesen der Reichen und Berühmten bis nach Hollywood zum Walk of Fame mit den tausenden von Messingsternen. Auch ein Abstecher vors Mann’s Chinese Theatre durfte nicht fehlen. Einige Stars haben hier ihre Hand- und Fussabdrücke inklusive Spruch für Sid Graumen, dem einstigen Eigentümer des Palastes, in Zement verewigt. Danach machten wir uns auf zum Schriftzug „Hollywood“ hoch in den Hügeln. Leider kommt man nicht ganz ran, aber wir waren auch so zufrieden.

Nach diesem ganzen Sightseeing  statteten wir Markus Gastfamilie, bei der er vor 12 Jahren, während eines Sprachaufenthaltes gewohnt hatte, einen Besuch ab. Und tatsächlich erkannten sie ihn wieder. Gemeinsam mit ihnen verbrachten wir einen lustigen Abend und noch zwei weitere Tage, denn sie luden uns gleich zum Bleiben ein. Ausserdem zeigten sie uns die zweitgrösste Fair von Los Angeles. Vielen Dank Euch beiden für die herrliche Zeit. Am letzten Tag machten wir noch den Rodeo Drive im Golden Triangel unsicher, die exklusivste LA-Shoppingzone und strampelten auf Fahrrädern die Strandpromenade von Malibu bis Venice Beach ab.

Weiter gings ins Landesinnere zum Joshua Tree Park, wo wir zwei wunderschöne Tage zwischen den baumartigen Yucca Palmen (Joshua Tree) und der eigenartigen Felslandschaft verbrachten. Bevor  es dann an die Vorbereitungen für den Grenzübergang nach Mexiko ging. Der Campingplatz am Santee Lake kurz vor San Diego war dafür der richtige Ausgangspunkt. Ausserdem mussten wir ein zwei poröse Kraftstoffschläuche zum Zusatztank im Nisto austauschen. Und was bietet sich da besser an, als der in der Zwischenzeit allseits bekannte Hoppymarkt „The Home Depot“, der nur einige Meilen entfernt lag. So standen wir mal wieder einen halben Tag, das Innenleben von Nisto draussen verteilt, auf dem Parkplatz und werkelten fleissig. Wir wurden sogar gefragt, ob wir etwas verkaufen würden.

Nachdem wir unsere To-Do-Liste abgearbeitet hatten, machten wir uns auf zu unserem letzten Campingplatz in Nordamerika kurz vor der Grenze. Nach 7 Monaten und 11 Tagen sowie 44.401 gefahrenen km werden wir also diesem Fleckchen Erde Goodbye sagen. Jetzt sind wir gespannt, was uns weiter südlich erwartet.

Hasta Pronto

Markus und Sonja

 

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