Washington, der Start einer langen Reise

Virgina, Washington DC: 06. - 09.03.2009

Nach über einem Jahr Planung fiel am 06.03.2009 um 11.15 Uhr der Startschuss für unsere grosse Reise.

Bis zum Schluss haben wir gewirkt und so starteten wir erschöpft, aber glücklich, wenn auch ein Bisschen wehmütig mit British Airways von Zürich über London nach Washington D.C. Hier wollten wir die ersten 3 Tage ein Bisschen entspannen, bevor wir dann am 09.03. unseren Nisto in Baltimore abholen. Wir waren sehr gespannt, was uns erwartete, denn drei Tage vor unserem Abflug hatte Frau Holle über Washington noch einmal ausgiebig ihre Kissen ausgeschüttelt.

Nach einer 12-stündigen Reise berührten wir bei angenehmen 17 Grad um 19.15 Uhr amerikanischen Boden. Von dem Schnee waren nur noch kleine „Salzberge“ auf den Trottoirs übrig geblieben. Der Shuttle Bus brachte uns zu unserem Hotel, wo wir erschöpft ins Betten vielen. Wir sind angekommen.

Am nächsten Morgen bei angenehmen frühlingshaften Temperaturen starteten wir unsere Sightseeing-Tour durch Washington D.C.  Natürlich führte uns der erste Weg direkt zum Weissen Haus. Leider blieben die Türen für uns geschlossen. Dafür trafen wir auf sehr interessante Demonstranten (P.S.: Auf dem Rückweg zum Hotel stand der Karton-Mann übrigens immer noch an der gleichen Stelle. Ob er jemals erhört wird, werden wir wohl nie erfahren). Weiter gings dann zur Mall, wo wir den restlichen Tag rumhingen. Nein, nein, das ist kein Einkaufscentrum, sondern eine Grünanlage, die städtischer Platz und zugleich auch die Hauptstrasse Amerikas ist. Sie ist 3 km lang und gesäumt mit den bedeutendsten Denkmälern und Museen der Stadt, die zu unserem Erstaunen alle eintrittsfrei sind. Wir mischten uns unter die Leute. Und liefen von einer Ecke der Mal bis zur anderen und wieder zurück. An der einen und anderen Stelle konnte man noch Schneereste sehen, aber die Amys trotzten dem kühlen Wind und liefen bereits im Sommerkleidchen durch die Gegend.

Nachdem wir gefühlt jeden Quadratmeter abgelaufen hatten, machten wir uns wieder auf den Weg in unser Hotelzimmer, um uns vor dem Abendessen noch ein Bisschen auszuruhen. Um 20.30 Uhr trieb uns der Hunger wieder vor die Tür. Leider konnten wir in der näheren Umgebung kein einziges Restaurant finden, was noch um diese Zeit geöffnet hatte. So sah man uns mit einem grossen Fragezeichen im Gesicht und knurrendem Magen durch die Strassen streifen, bis wir dann doch auf einen geöffneten Burger King stiessen.

Der nächste Tag gehörte Georgetown und Theodore Roosevelt Island. Am Nachmittag besuchten wir noch das Air and Space Museum bevor wir dann gegen 17.30 Uhr in Richtung Union Station, einem der prachtvollsten historischen Bahnhöfen der USA, aufbrachen, um diesmal ganz sicher noch etwas zu Essen zu bekommen. Wir entschieden uns für den Fast Food Circle im Untergeschoss. Gerade bestellt, fingen die Kellner auch schon an sauber zu machen: Um 18 Uhr ist Schluss. Immer lauter wird die Frage nun in unseren Köpfen: Wann und wo essen denn die Amerikaner?!?

In diesen zwei Tagen sind wir rd. 35 km gelaufen. Unsere Füsse sind platter wie platt, und wir freuen uns nun schon sehr auf unseren fahrbaren Untersatz. Morgen macht sich Markus mit Kurt auf den Weg Richtung Baltimore um unseren Nisto in Empfang zu nehmen. Da nur einer, wie schon in Hamburg, in den Hafenbereich darf, bleibt Sonja hier in Washington zurück. Gespannt sind wir, ob auch unser dritter im Bunde die Reise über den grossen Teich gut überstanden hat. Also Daumen drücken. Wenn wir uns das nächste Mal melden, sind wir in unsere 4,4m2 Maisonette-Attika-Wohnung umgezogen. In welche Richtung wir fahren werden, steht noch nicht fest. In den nächsten Tagen wird noch ein Thunderstorm erwartet. Also, lasst Euch überraschen, wir machen das auch so ;o).

Liebi Grüsse

Markus und Sonja

 

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